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		<title>Depressionen und Alkohol</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jutta Wangler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 08:59:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Suchtkrankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Menschen, die aufgrund eines depressiven Bildes mit dem Konsum und Missbrauch von Alkohol beginnen. Alkohol ist ein DUAL-Molekül, das zunächst eine Stimmungsaufhellung oder -verbesserung bewirkt, langfristig aber Stimmungstiefs, Energielosigkeit etc. Das Problem ist, dass sich nach wochenlangem Alkoholmissbrauch ein serotonerges Defizit zu entwickeln beginnt, das zu einem depressiven, gereizten und ängstlichen Gemütszustand  [ ... ]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1331.2px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p>Es gibt Menschen, die aufgrund eines depressiven Bildes mit dem Konsum und Missbrauch von Alkohol beginnen.</p>
<p>Alkohol ist ein DUAL-Molekül, das zunächst eine Stimmungsaufhellung oder -verbesserung bewirkt, langfristig aber Stimmungstiefs, Energielosigkeit etc. Das Problem ist, dass sich nach wochenlangem Alkoholmissbrauch ein serotonerges Defizit zu entwickeln beginnt, das zu einem depressiven, gereizten und ängstlichen Gemütszustand führt, der sich erst verbessert, wenn der Patient wieder Alkohol konsumiert. Ebenso hilft Alkohol auch beim Einschlafen, die Schlafqualität ist jedoch deutlich schlechter als bei Abstinenz. Schlaffragmentierung, häufiges Erwachen im zweiten Teil des Schlafes, Parasomnien und Alpträume sind hierbei zu nennen.</p>
<p>Diese beiden Qualitäten des Alkohols zur primären Verbesserung eines affektiven Bildes, zusammen mit der Beschleunigung der Latenzzeit bis zum Einschlafen, provozieren beim Patienten den Irrglauben, dass Alkohol gut für sein depressives Bild sein kann. Alkohol wird immer eine Verschlechterung unserer Stimmung, sowie eine Verschlechterung der Qualität und Quantität des Schlafes mit häufigem Erwachen verursachen. Auf keinen Fall sollte der Patient Alkohol in Situationen konsumieren, in denen er sich mit depressiven Symptomen wiederfindet.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-443" src="https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Depressionen-und-Alkohol-praxis-iglesias-mallorka.jpg" alt="" width="639" height="427" srcset="https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Depressionen-und-Alkohol-praxis-iglesias-mallorka-200x134.jpg 200w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Depressionen-und-Alkohol-praxis-iglesias-mallorka-300x200.jpg 300w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Depressionen-und-Alkohol-praxis-iglesias-mallorka-400x267.jpg 400w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Depressionen-und-Alkohol-praxis-iglesias-mallorka-600x401.jpg 600w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Depressionen-und-Alkohol-praxis-iglesias-mallorka.jpg 639w" sizes="(max-width: 639px) 100vw, 639px" /></p>
<p>Die meisten Fälle von dualer Pathologie (Alkohol und Depression) sind Patienten, die aufgrund von übermäßigem Alkoholkonsum ohne vorherige affektive Pathologie, beginnen, depressive Symptome zu entwickeln. Dies bedeutet, dass Patienten trinken, weil sie denken, dass sie Probleme haben, obwohl sie tatsächlich Probleme haben, weil sie trinken.</p>
<h3>Antidepressiva und Alkohol</h3>
<p>Es sollte auch beachtet werden, dass SSRI (Antidepressiva, sog. selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) nicht richtig wirken können und die Blutplasmakonzentration verlieren, wenn der Patient regelmäßig Alkohol konsumiert. Die Medikamente, die zur Behandlung von Depressionen verschrieben werden, haben also, wenn parallel Alkohol getrunken wird, praktisch keine Wirkung.</p>
<p>Es ist sehr häufig zu beobachten, dass sich die Stimmung des Patienten nach einer alkoholischen Entgiftung zusammen mit einer Entgiftungsbehandlung schnell verbessert. Antidepressiva sins in vielen Fällen nicht notwendig. Wenn andererseits vor dem problematischen Konsum von Alkohol eine affektive Pathologie vorliegt, ist nach der Entgiftung eine Behandlung mit Antidepressiva und eine psychotherapeutische Behandlung erforderlich, um beide Probleme zu behandeln: Alkoholmissbrauch und affektive Pathologie, Depression.</p>
<p>Viele wissenschaftliche Studien haben Beweise erbracht, die die gleichzeitige klinische Anwendung von Antidepressiva bei der Behandlung von Patienten mit Depressionen und Alkoholismus nicht unterstützen. Die Studien besagen, dass SSRI-Medikamente nicht wirken, wenn der Patient regelmäßig Alkohol konsumiert.</p>
<p>In der CONSULTA IGLESIAS haben wir ein Team, das auf beide Pathologien spezialisiert ist. Folgen Sie den Links, wenn Sie mehr über unsere Behandlung von Depressionen oder unsere Behandlung von Alkoholabhängigkeit erfahren möchten.</p>
<p>Unser Arbeitssystem besteht darin, das Problem, das zum Konsum geführt hat, gründlich zu analysieren und sowohl pharmakologische als auch psychotherapeutische Behandlungen durchzuführen, um eine langfristige Abstinenz aufrechtzuerhalten und depressive Symptome zu verbessern.</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Toxische Beziehungen – Partnerschaft, die krank macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jutta Wangler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2022 08:44:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Paartherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine toxische (“giftige” oder “vergiftende” ) Beziehung zeichnet sich durch einen ständigen und abrupten Wechsel von intensiver Nähe und Streit mit Trennungsandrohung aus. Die schönen Phasen beinhalten Gleichklang, ein intensives Wir-Gefühl, gegenseitigen Konsens auf allen Ebenen, Verschmelzung, besonders schönen Sex und das Gefühl “angekommen” zu sein. Diese Beziehungen fangen typischerweise mit dem Gefuehl to  [ ... ]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1331.2px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><p>Eine toxische (“giftige” oder “vergiftende” ) Beziehung zeichnet sich durch einen ständigen und abrupten Wechsel von intensiver Nähe und Streit mit Trennungsandrohung aus.</p>
<p>Die schönen Phasen beinhalten Gleichklang, ein intensives Wir-Gefühl, gegenseitigen Konsens auf allen Ebenen, Verschmelzung, besonders schönen Sex und das Gefühl “angekommen” zu sein. Diese Beziehungen fangen typischerweise mit dem Gefuehl to good to be true an. Der toxische Partner stellt in der Regel zu Beginn der Beziehung viele Fragen, interessiert sich sehr und hört aufmerksam zu, wodurch bei der Partnerin der Eindruck entsteht, sie habe es mit einem ganz besonders aufmerksamen, liebevollen Mann zu tun. Der toxische Partner ist jedoch aus ganz anderen Gründen ein aufmerksamer Zuhörer: er will alles wissen über seine Partnerin. Sein Anliegen ist es, die Kontrolle über die Partnerin und die Beziehung zu bekommen.</p>
<p>Die Partnerin hat in Gegenwart des toxischen Partners den Eindruck, sie sei angekommen, sie habe den „Richtigen“ gefunden: er wird zu dem Mann, den sie sich immer gewünscht hat. Und zu einem Gefühl nach dem sie sich gesehnt hat (“keine Beziehung fühlt sich so richtig an, wie die falsche”!).</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-440" src="https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Toxische-Beziehungen-praxis-iglesias-mallorca.jpg" alt="" width="640" height="427" srcset="https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Toxische-Beziehungen-praxis-iglesias-mallorca-200x133.jpg 200w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Toxische-Beziehungen-praxis-iglesias-mallorca-300x200.jpg 300w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Toxische-Beziehungen-praxis-iglesias-mallorca-400x267.jpg 400w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Toxische-Beziehungen-praxis-iglesias-mallorca-600x400.jpg 600w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Toxische-Beziehungen-praxis-iglesias-mallorca.jpg 640w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Doch dann -meist aus dem Nichts-, jedenfalls ohne wirklich nachvollziehbaren Grund kippt die Stimmung plötzlich. Der toxische Partner beginnt zu kritisieren, zu nörgeln, Vorwürfe zu machen und die ganze Beziehung infrage zu stellen. Er erscheint auf einmal kalt, distant, manchmal fremd und vor allem unerreichbar. Es scheint, als würden alle Übereinstimmungen, die Liebe zueinander, jede Sicherheit und Verbindlichkeit nicht mehr auffindbar sein. Ein toxischer Partner arbeitet mit Idealisierung und Abwertung. Die Partnerin kommt dadurch zunehmend in einen Zustand der emotionalen Not, verbunden mit immensem nervlichen Stress, oft treten Schlafstörungen auf.</p>
<p>Häufig pickt der toxische Partner intuitiv etwas heraus, worin seine Partnerin schon immer etwas unsicher war. Wenn sie z. B. mit ihrer Figur unsicher ist, wird er ihr klarmachen, dass sie sich unvorteilhaft anzieht. Oder er ignoriert ihre Begabungen und Fähigkeiten so lange, bis sie für die Partnerin selbst unsichtbar werden, beginnen zu verkümmern und sie beginnt, an sich zu zweifeln. Ihr Selbstwert wird Stueck fuer Stueck kleiner.</p>
<p>Der toxische Partner wird zudem seine Partnerin über kurz oder lang von ihren Vitalitätsquellen trennen, um sie ganz für sich zu haben, d.h., dass er sie auf die ein oder andere Weise von ihrem alten Umfeld abtrennt. Das tut er, indem er ihre Freunde und Familie kritisiert, abwertet, sie alle nicht angemessen findet, sich in deren Gegenwart komisch verhält etc.</p>
<p>Vielen Menschen mit toxischen Partnern ist nicht klar, dass sie in einer Beziehung mit emotionaler Misshandlung leben. Einen erheblichen Teil der emotionalen Misshandlung stellen die Mindgames dar. Unter Mindgames (Spiele mit dem Verstand) versteht man Verdrehungen der Tatsachen, des Gesagten und der gesamten Wahrnehmung. Ein Mindgame besteht im Crazymaking, im Verrücktmachen der Partnerin, bis sie oft wirklich nicht mehr weiss, ob sie beginnt den Verstand zu verlieren.</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Selbstwert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jutta Wangler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2022 08:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn wir ueber das Thema Selbstwert nachdenken, kommen wir an zwei grossen Fragen nicht vorbei: Wie rede ich mit mir selbst? Kann ich mich selbst lieben? Werden wir dazu angehalten (z.B. innerhalb einer Psychotherapie) einmal zu notieren, welche Saetze wir im sogenannten “inneren Dialog” taeglich zu uns selbst sagen, faellt den meisten Menschen auf,  [ ... ]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1331.2px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-3"><p>Wenn wir ueber das Thema Selbstwert nachdenken, kommen wir an zwei grossen Fragen nicht vorbei:</p>
<ul>
<li>Wie rede ich mit mir selbst?</li>
<li>Kann ich mich selbst lieben?</li>
</ul>
<p>Werden wir dazu angehalten (z.B. innerhalb einer Psychotherapie) einmal zu notieren, welche Saetze wir im sogenannten “inneren Dialog” taeglich zu uns selbst sagen, faellt den meisten Menschen auf, wie ueberkritisch und unbarmherzig sie eigentlich mit sich selbst reden bzw. ins Gericht gehen. Dies geht oft bis hin zur Selbstabwertung oder auch Selbstsabotage. Durch diese Uebung des Aufschreibens kommen wir einer inneren Figur naeher, dem sogenannten “inneren Kritiker”.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-fusion-400 wp-image-437" src="https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Selbstwert-praxis-iglesias-mallorka-400x600.jpg" alt="" width="400" height="600" srcset="https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Selbstwert-praxis-iglesias-mallorka-200x300.jpg 200w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Selbstwert-praxis-iglesias-mallorka-400x600.jpg 400w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Selbstwert-praxis-iglesias-mallorka-600x900.jpg 600w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/12/Selbstwert-praxis-iglesias-mallorka.jpg 640w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Wollen wir unseren Selbstwert erhoehen, ist ein Ziel, diesen inneren Kritiker im ersten Schritt zu erkennen und im zweiten Schritt zu entkraeftigen. Wie koennen wir das tun? Indem wir ihm eine “Gegenfigur” entgegenstellen. Diese Figur wird oft als “Liebevoller Begleiter” bezeichnet. Wir koennen diese Figur als ausschliesslich liebevolle Instanz begreifen, wie ein Mentor oder Coach, der lobt, ermutigt, troestet, unbedingt liebt und annimmt; dem Kritik, Haeme und dergleichen fremd ist.</p>
<p>Um mich selbst lieben oder zunaechst einmal annehmen zu koennen, muss ich zuerst herausfinden, wer ich eigentlich bin und welches Leben ich leben moechte. Dies wissen viele Menschen gar nicht, weil sie es nie wirklich reflektiert haben. Also gilt es beim Thema Selbstwertsteigerung zu Beginn darum, herauszufinden, was meine “Essenz” ist und diese zu leben. Im ersten Schritt geht es oft darum, herauszufinden, was ich eigentlich mag und was mir Spass macht, sowie Staerken, die ich habe, anzuerkennen und zu potenzieren. Durch ressourcenorientierte Interventionen findet der Klient oft heraus, dass wie in einer inneren Schatzkiste, die Goldstuecke bereits vorhanden, jedoch vergraben sind. Sie koennen jedoch mit der Hilfe einer Beraterin “ausgegraben” werden.</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Angststörungen</title>
		<link>https://praxisiglesias.com/artikel/angste/angststorungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jutta Wangler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 06:14:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ängste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute stehen dank moderner Psychotherapieverfahren und moderner Psychopharmaka Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Angststörungen sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Etwa 15 bis 25 % der Menschen leiden im Laufe ihres Lebens an einer Angsterkrankung. Bei Frauen stellt die Angststörung mittlerweile die häufigste psychische Störung dar. Bei Männern steht die Angststörung direkt hinter Alkoholproblemen auf Rang  [ ... ]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1331.2px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-4"><p>Heute stehen dank moderner Psychotherapieverfahren und moderner Psychopharmaka Therapiemöglichkeiten zur Verfügung.</p>
<p>Angststörungen sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Etwa 15 bis 25 % der Menschen leiden im Laufe ihres Lebens an einer Angsterkrankung. Bei Frauen stellt die Angststörung mittlerweile die häufigste psychische Störung dar. Bei Männern steht die Angststörung direkt hinter Alkoholproblemen auf Rang zwei.</p>
<p>Oftmals löst diese psychische Störung weitere gravierende psychische Störungen aus, wie Depressionen oder eine Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit.</p>
<p>Angst ist ein natürlicher Instinkt, der den Menschen vor zu schnellem oder unüberlegtem Handeln schützt. Es ist völlig normal, dass bestimmte Alltagssituationen Angst hervorrufen können, sei es ein dunkler Keller, Prüfungsangst etc. Der Körper reagiert darauf mit einer Art Frühwarnsystem und es heißt dann: „Achtung, erhöhte Aufmerksamkeit!“</p>
<p>Zur Diagnostik einer Angststörung ist eine ausführliche Differenzialdiagnostik durch einen Facharzt notwendig. Zu den häufigen somatischen Differenzialdiagnosen der Angsterkrankungen gehören unter anderem: Lungenerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen (Angina pectoris, Myokardinfarkt, Synkopen, Arrhythmien), Neurologische Erkrankungen, Sklerose, Tumore und Endokrine Störungen.</p>
</div><div class="fusion-image-element " style="text-align:center;--awb-margin-top:20px;--awb-margin-bottom:20px;--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none" style="border:1px solid var(--awb-color3);border-radius:15px;"><img decoding="async" width="800" height="315" title="Remedios-caseros-para-combatir-la-ansiedad-6-1-1024&#215;403" src="https://dev.consultaiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/Remedios-caseros-para-combatir-la-ansiedad-6-1-1024x403-1-800x315.jpg" alt class="img-responsive wp-image-343" srcset="https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/Remedios-caseros-para-combatir-la-ansiedad-6-1-1024x403-1-200x79.jpg 200w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/Remedios-caseros-para-combatir-la-ansiedad-6-1-1024x403-1-400x157.jpg 400w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/Remedios-caseros-para-combatir-la-ansiedad-6-1-1024x403-1-600x236.jpg 600w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/Remedios-caseros-para-combatir-la-ansiedad-6-1-1024x403-1-800x315.jpg 800w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/Remedios-caseros-para-combatir-la-ansiedad-6-1-1024x403-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 800px" /></span></div><div class="fusion-title title fusion-title-1 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-two"><h2 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:26;line-height:var(--awb-typography1-line-height);">Neurobiologische Aspekte der Angst</h2></div><div class="fusion-text fusion-text-5"><p>Die aktuellen biologischen Theorien gehen davon aus, dass Menschen, die an einer Angsterkrankung leiden, eine höhere biologische Anfälligkeit (Vulnerabilität) für Ängste haben. Zum Beispiel scheint bei ihnen das so genannte autonome Nervensystem, das die Funktionen der inneren Organe wie Herz, Verdauung oder Atmung steuert, besonders leicht durch verschiedene Reize erregbar zu sein. Dies kann dazu führen, dass die Betroffenen körperliche Anzeichen von Angst stärker wahrnehmen als andere und dann auch eher mit Angst darauf reagieren (Herzklopfen, Zittern, Atemnot, Druck auf der Brust).</p>
<p>Bei der Angstreaktion sind bestimmte Gehirnregionen beteiligt. Dazu gehören zum Beispiel die Amygdala, der Hippocampus und der präfrontale Cortex. Die Amygdala (Mandelkern) ist direkt an der Entstehung von Angst beteiligt, während der Hippocampus mit Lern- und Gedächtnisprozessen zu tun hat.</p>
<p>Auf der Ebene der Nervenzellen (Neurone) spielen verschiedene Neurotransmitter – also Botenstoffe, die die Signale von einer Nervenzelle zur anderen weitergeben – bei der Entstehung von Angst eine Rolle. Man nimmt an, dass bei starken Ängsten bestimmte Botenstoffe entweder in zu großer oder zu geringer Menge vorhanden sind. Dazu gehören die Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin, sowie der hemmende Neurotransmitter GABA (Gamma-Amino-Buttersäure).</p>
<p>Weiterhin spielt die Genetik eine wichtige Rolle. Deutsche Wissenschaftler entdeckten ein Angst-Gen. Die Gene alleine sind jedoch nicht entscheidend.<br />
Eine Angsterkrankung beruht, wie fast jede psychische Erkrankung, auf einer Interaktion von biopsychosozialen Faktoren.</p>
</div><div class="fusion-title title fusion-title-2 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-two"><h2 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:26;line-height:var(--awb-typography1-line-height);">Therapie auf mehreren Ebenen</h2></div><div class="fusion-text fusion-text-6"><p>Wie die neue S3-Leitlinie zur Behandlung von Angststörungen feststellt, benötigen die meisten Patienten, die unter einer Angsterkrankung leiden, eine Kombination aus Psychotherapie und Pharmakotherapie.</p>
<p>Eine vertrauensvolle Beziehung zum Psychiater und Psychotherapeut ist eine wesentliche Grundlage für den Erfolg der Therapie. Einige allgemeine Hinweise zur Alltagsgestaltung können dazu beitragen, dass der Patient von seinen pathologischen Sorgen wieder loskommt. Dazu gehören: Verbesserung der Schlafhygiene, Entspannungsübungen, Sport und Einschränkung des Kaffeekonsums. Dies sind jedoch nur ergänzende Maßnahmen, eine manifeste Angsterkrankung kann der Patient nicht in Eigenregie behandeln. Wie bei anderen psychischen Erkrankungen braucht er professionelle Unterstützung.</p>
</div><div class="fusion-title title fusion-title-3 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-two"><h2 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:26;line-height:var(--awb-typography1-line-height);">Medikamente bei Angsterkrankungen</h2></div><div class="fusion-text fusion-text-7"><p>Manchmal ist die Angst so stark, dass gar nichts mehr geht. Welche Medikamente hier eingesetzt werden, ist verschieden. Vielen Patienten werden Antidepressiva verschrieben, da diese Medikamente eine sehr gute Wirkung auf Angsterkrankungen zeigen. Für mittelschwere und schwere Angsterkrankungen sind die Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) angezeigt. Wieder andere Patienten erhalten über kurze Zeit Beruhigungsmittel.</p>
<p>Oft ist zu Beginn der Behandlung eine Kombination von beiden Medikamenten notwedig. Antidepressiva entfalten ihre volle Wirkung jedoch erst nach ca. 3 bis 4 Wochen.</p>
</div><div class="fusion-title title fusion-title-4 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-two"><h2 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:26;line-height:var(--awb-typography1-line-height);">Psychotherapie, professionelle therapeutische Hilfe</h2></div><div class="fusion-text fusion-text-8"><p>Heute stehen dank moderner Therapieverfahren, insbesondere der Kognitiven Verhaltenstherapie, wirksame Therapiemöglichkeiten zu Verfügung.<br />
Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) gilt als Therapie der Wahl und stellt aktuell die beste Methode für die Behandlung von Angsterkrankungen dar. Aktuell gibt es viele hochwertige Studien, welche die Wirksamkeit dieses Therapieverfahren belegen.</p>
<p>Eine relativ neue Form der Verhaltenstherapie ist die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT). Hier lernt der Patient, seine Gedanken und Gefühle wertfrei zu betrachten und ganz in Achtsamkeit im Augenblick zu sein. Ziel ist es, das Leben nach seinen eigenen Werten auszurichten – und sich von der Angst nicht vom Weg abbringen zu lassen.</p>
<p>Laut aktueller Richtlinien sollte bei Patienten mit einer Angsterkrankung eine psychodynamische Psychotherapie angeboten werden, wenn sich eine KVT nicht als wirksam erwiesen hat, nicht verfügbar ist oder wenn eine diesbezügliche Präferenz des informierten Patienten besteht.<br />
Das Ziel in der modernen Psychiatrie ist eine komplette Remission der Angstsymptomatik des Patienten.</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Akzeptanz and Commitment Therapie (ACT)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jutta Wangler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2017 06:55:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ängste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Akeptanz und Commitment Therapie (“act” als ganzes Wort gesprochen, wie das engl. Wort “act” für Handeln) ist ein verhaltensanalytischer Therapieansatz, der darauf abzielt, Vermeidungsverhalten in Bezug auf unangenehme Erlebnisweisen abzubauen und wertebezogenes, engagiertes Handeln aufzubauen. „nur“ Behandlungskomponenten: Akzeptanz fördern Die Akzeptanz negativer Empfindungen und Gefühle, von Gedanken und Schmerzen fördern, um an den  [ ... ]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1331.2px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-9"><p>Die Akeptanz und Commitment Therapie (“act” als ganzes Wort gesprochen, wie das engl. Wort “act” für Handeln) ist ein verhaltensanalytischer Therapieansatz, der darauf abzielt, Vermeidungsverhalten in Bezug auf unangenehme Erlebnisweisen abzubauen und wertebezogenes, engagiertes Handeln aufzubauen.</p>
<h2>„nur“ Behandlungskomponenten:</h2>
<h3>Akzeptanz fördern</h3>
<p>Die Akzeptanz negativer Empfindungen und Gefühle, von Gedanken und Schmerzen fördern, um an den wichtigen Zielen arbeiten zu können.<br />
Achtsamkeitsfördernde Methoden und Übungen: Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt lenken, ohne zu bewerten.</p>
<h3>Kognitive Defusion</h3>
<p>Gedanken werden nicht mehr wörtlich genommen, man muss ihnen nicht unbedingt Glauben schenken, sie wirken nicht unbedingt handlungsleitend. Lösung von gedanklicher Verstrickung bzw. Verschmelzung und Identifikation.</p>
<h3>Selbst als Kontext</h3>
<p>Flexibilität im Umgang mit Annahmen über sich selbst (Selbstbild), Förderung der Möglichkeit zum Perspektivenwechsel.<br />
Werte formulieren: Formulierung eigener Werte und (Richtungs-)Ziele und erster Handlungsschritte zu deren Umsetzung.<br />
Engagiert Handeln: In Angriff nehmen der Handlungen zur Erreichung der formulierten Ziele.</p>
<p>Das Ziel der ACT besteht darin, Menschen wieder die Freiheit zu geben, i h r wertorientiertes Leben zu leben und i h r e Vorstellung von einem guten Leben zu realisieren.</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Burnout, schnelle Behandlung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jutta Wangler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2014 09:35:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psycotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Burn out]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Behandlung kommt bei Burn-Out infrage?  Gegen die Probleme helfen Verhaltensänderungen, Psychotherapie und Medikamente – je nach Fall einzeln oder in Kombination Was tun gegen Burnout? Burnout ist eine ernste Erkrankung, die möglichst schnell professionell behandelt werden sollte. Wird ein Burnout zu spät entdeckt und therapiert, verschlechtern sich die Heilungschancen. Obwohl es keine  [ ... ]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1331.2px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-title title fusion-title-5 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-two"><h2 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:26;line-height:var(--awb-typography1-line-height);">Welche Behandlung kommt bei Burn-Out infrage?</h2></div><div class="fusion-text fusion-text-10"><p><strong>Gegen die Probleme helfen Verhaltensänderungen, Psychotherapie und Medikamente – je nach Fall einzeln oder in Kombination</strong></p>
<p>Was tun gegen Burnout? Burnout ist eine ernste Erkrankung, die möglichst schnell professionell behandelt werden sollte. Wird ein Burnout zu spät entdeckt und therapiert, verschlechtern sich die Heilungschancen. Obwohl es keine Standard-Behandlung gibt, führen einige Wege aus dem Burnout.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-fusion-400 wp-image-365" src="https://dev.consultaiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/burnout-syndrom-psychotherapie-mallorca-400x220.png" alt="" width="400" height="220" srcset="https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/burnout-syndrom-psychotherapie-mallorca-200x110.png 200w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/burnout-syndrom-psychotherapie-mallorca-300x165.png 300w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/burnout-syndrom-psychotherapie-mallorca-400x220.png 400w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/burnout-syndrom-psychotherapie-mallorca.png 423w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Befindet sich der Burnout-Prozess noch in der <strong>Anfangsphase</strong>, genügt unter Umständen schon eine Krisenintervention oder eine Kurzzeittherapie von wenigen Stunden als erste Burnout-Hilfe. Ziel ist es, verbesserte Fertigkeiten zur Konflikt- und Problemlösung zu entwickeln und ein feineres Gespür für die Grenzen der eigenen Belastbarkeit zu bekommen. Auch Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobson können hilfreich sein als Unterstützung zur Burnout-Behandlung. Burnout-Patienten- bedürfen in vielen Fällen jedoch in psychologischer Hilfe.</p>
<h3>Psychotherapie</h3>
<p>Ist das Burnout schon weiter vorangeschritten, ist oft eine Psychotherapie zur Burnout-Behandlung notwendig. Da die Gründe, die zum Ausbrennen führen ganz unterschiedlich sind, sind auch der Therapieschwerpunkt und die Methode individuell verschieden. Einige Kliniken haben sich mittlerweile auf die Burnout-Behandlung spezialisiert. Je nach Schweregrad kann die Burnout-Therapie ambulant oder stationär in einer Burnout-Klinik durchgeführt werden.</p>
<h3>Verhaltenstherapie</h3>
<p>Mithilfe einer kognitiven Verhaltenstherapie kommt man beispielsweise gezielt an falsche Vorstellungen und Verhaltensmuster heran, die Burnout-Patienten oft verinnerlicht haben. Ein Beispiel: „Ich muss alles perfekt machen, sonst bin ich wertlos.“ Die Auflösung solcher Muster und Weltanschauungen (Paradigmen) ermöglicht es, sich von den krankmachenden „inneren Antreibern“ zu befreien. Ein Ziel der Burnout-Therapie ist es also, die problematischen Muster zu erkennen und schrittweise zu verändern.</p>
<p>Die Behandlung muss immer zum Patienten und seiner Lebenssituation passen. In leichten Fällen kann es genügen, die eigene Lebens- und Arbeitssituation zu überdenken und unter Anleitung etwas „Ordnung“ in den Alltag zu bringen:</p>
<ul>
<li>Erwartungen überprüfen: Es kann helfen, die eigenen Motivationsgründe genauer unter die Lupe zu nehmen – und unrealistische Erwartungen aufzugeben. Statt zu sagen „das schaffe ich ja doch nie“, sollten Burnout-Betroffene unter Anleitung üben, erreichbare Ziele zu definieren und sich selbst darin zu bestärken.</li>
<li>Arbeitssituation verändern: Möglicherweise lässt sich im Job doch das eine oder andere verbessern. Vielleicht hilft es, sich intensiver mit den Kollegen auszutauschen. Manche Aufgaben sind eventuell im Team zu lösen oder können abgegeben werden. Eine Weiterbildung sorgt manchmal für neue Motivation. Je nach Fall ist auch der Wechsel in einen neuen Aufgabenbereich denkbar. Allerdings bietet die Arbeitsmarktsituation hier nicht immer Spielräume.</li>
<li>Pausen einplanen: Burn-out-Patienten sollten für regelmäßige Erholungspausen sorgen – ausreichend Freizeit am besten fest in den Terminplan einbauen. Auch zwischendurch kann man sich immer wieder einmal für ein paar Minuten mit schönen Dingen ablenken (mit Musik, Fotos von Familie oder Freunden, oder einfach dem Blick ins Grüne). Entspannungstechniken helfen, Stress abzubauen.<br />
Soziales Netz stärken: Der Partner, Freunde oder Familie können Rückhalt geben.</li>
<li>Gesund leben: Wer auf eine ausgewogene Ernährung und feste Schlafenszeiten achtet, und sich regelmäßig bewegt, stärkt den Körper und das eigene Wohlbefinden.</li>
</ul>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Postpartale Depression</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jutta Wangler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2014 09:41:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Postpartale]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Postpartales Stimmungstief Das Postpartale Stimmungstief, auch als „Babyblues“ bezeichnet, ist die mildeste Form des Krankheitsbildes. Es handelt sich hierbei um einen leichteren kurzfristigen Verstimmungszustand in den ersten Wochen nach der Geburt, der meist innerhalb von Stunden bis Tagen wieder abklingt. Neben der subdepressiven Stimmungslage ist der Babyblues charakterisiert durch ausgeprägte Stimmungslabilität, Traurigkeit, häufiges Weinen,  [ ... ]</p>
<p>La entrada <a href="https://praxisiglesias.com/artikel/depression/postpartale-depression/">Postpartale Depression</a> se publicó primero en <a href="https://praxisiglesias.com">Praxis Iglesias</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-7 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1331.2px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-11"><h2>Postpartales Stimmungstief</h2>
<p>Das Postpartale Stimmungstief, auch als „Babyblues“ bezeichnet, ist die mildeste Form des Krankheitsbildes. Es handelt sich hierbei um einen leichteren kurzfristigen Verstimmungszustand in den ersten Wochen nach der Geburt, der meist innerhalb von Stunden bis Tagen wieder abklingt.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-fusion-400 wp-image-368" src="https://dev.consultaiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/Wochenbett-Depression-253825-1-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/Wochenbett-Depression-253825-1-200x133.jpg 200w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/Wochenbett-Depression-253825-1-300x200.jpg 300w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/Wochenbett-Depression-253825-1-400x266.jpg 400w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/Wochenbett-Depression-253825-1.jpg 560w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Neben der subdepressiven Stimmungslage ist der Babyblues charakterisiert durch ausgeprägte Stimmungslabilität, Traurigkeit, häufiges Weinen, allgemeine Irritierbarkeit, übermäßige Sorgen (meist um das Kind), Erschöpfung, Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Appetitstörungen, Schlaf- und Ruhelosigkeit, und Konzentrationsschwierigkeiten. In der Regel wird der Babyblues nicht als krankheitswertig betrachtet und vergeht von selbst.</p>
<p>Warum die eine Frau erkrankt und die andere nicht, ist noch nicht endgültig geklärt. Jede Untersuchung bringt etwas Neues, die Ergebnisse sind teilweise widersprüchlich. Als mögliche Ursachen für eine postpartale Depression gelten Schwangerschaftsprobleme, ein Trauma bei durch eine schwere Geburt, Probleme mit dem Baby, ein zu niedriger Hämoglobinwert, eine Schilddrüsendysfunktion, schwierige soziale Verhältnisse und eine Veranlagung für depressive Erkrankungen. Experten gehen davon aus, dass in der Regel mehrere Faktoren zusammenkommen müssen, damit die Krankheit ausbricht. Befördert wird eine Wochenbettdepression auch durch die unausgesprochene Abschaffung des Wochenbettes, durch Perfektionismus, der nicht erfüllt werden kann, und durch falsche Vorbilder, die suggerieren, Schwangerschaft und Geburt gingen völlig spurlos an einer Frau vorbei.</p>
<p>Die große Traurigkeit nach der Geburt wird oft nicht ernst genug genommen. „Die Situation der Frau wird verharmlost, weil die Depressionen mit den hormonell bedingten Heultagen, die nach kurzer Zeit vorüber sind, verwechselt werden“, sagt die Hamburger Psychologin Veronika Windsor-Oettel, die seit Jahren zu diesem Thema forscht. Sie litt nach der Geburt ihres ersten Kind selbst an der Krankheit und weiß, wie sich die betroffenen Frauen fühlen.</p>
<h2>Postpartale Depression (PPD, Wochenbettdepression)</h2>
<p>Eine Postpartale DepressionPPD kann jederzeit in den ersten zwei Jahren nach der Geburt entstehen. Typisch für die PPD ist eine schleichende Entwicklung; sie wird meist erst aufgrund von körperlichen Symptomen erkannt. 10–20 % der Mütter sind von PPD betroffen; auch rund 4% der Väter leiden nach der Geburt unter PPD</p>
<p>Das die Krankheit verharmlost wird, liege ihrer Meinung auch daran, dass sich die Symptome von Wochenbettdepression und Babyblues überlagern: Erschöpfung, Müdigkeit, Anspannung. Für die Frau und genauso für die Familie ist manchmal schwierig zu unterscheiden. Was ist der „normale Wahnsinn“ und was schon krankhaft? Anders als in England, wo man sich bei jungen Müttern selbstverständlich auch nach ihrem psychischen Befinden erkundigt, sind postpartale Depressionen bei uns noch kein großes Thema. In Vorbereitungskursen ist so gut wie nie die Rede davon. Die meisten Frauen, die an einer Depression erkranken empfinden durchaus auch etwas für ihr Baby – aber ihr Muttersein ist umhüllt von einer dunklen Wolke des Unglücks. Auch diese Fälle sind genauso behandlungsbedürftigt wie die ganz dramatischen.</p>
<p>In den Mutter-Kind-Kursen, bei der Babymassage oder in der Stillgruppe leiden die betroffenen Frauen besonders. Denn dort treffen sie all die Mütter mit dem „Glückseligkeitslächeln“ im Gesicht, die scheinbar alles ohne Probleme hinbekommen. Das bestärkt eine erkrankte Frau in dem Gefühl, sie sei die Einzige, die überfordert ist. Viele Frauen versuchen relativ lange, die Situation allein in den Griff zu bekommen. Oder sie empfinden sich quasi als Schwächling, der gar kein Mitgefühl erwarten darf. Dabei ist es genau das, was sie jetzt brauchen: Liebevolle Unterstützung und Bemutterung von Partner, Freunden und Familie sowie professionelle Hilfe von Experten.</p>
<h2>Biologische Ursachen</h2>
<ul>
<li>Die große körperliche Anstrengung während der Geburt.</li>
<li>Die plötzliche körperliche Veränderung von Bauch, Brüsten, Stoffwechsel und Verdauung nach der Geburt.</li>
<li>Das mögliche (Un-)Gleichgewicht der Hormone.</li>
</ul>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Angststörungen, die häufigste psychische Störung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jutta Wangler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2014 09:49:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ängste]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute stehen dank moderner Therapieverfahren, insbesondere der Kognitiven Verhaltenstherapie, wirksame Therapiemöglichkeiten zu Verfügung. Angst entsteht durch die Bewertung einer Situation als (lebens) gefährlich. Angst ist eine natürliche und hilfreiche Reaktion unseres Körpers. Sie will uns warnen und beschützen. Andererseits kann die Angst außer Kontrolle geraten. Viele Menschen haben übersteigerte Ängste, die ihr Leben in  [ ... ]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1331.2px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-12"><h2>Heute stehen dank moderner Therapieverfahren, insbesondere der Kognitiven Verhaltenstherapie, wirksame Therapiemöglichkeiten zu Verfügung.</h2>
<p>Angst entsteht durch die Bewertung einer Situation als (lebens) gefährlich.</p>
<p>Angst ist eine natürliche und hilfreiche Reaktion unseres Körpers. Sie will uns warnen und beschützen. Andererseits kann die Angst außer Kontrolle geraten. Viele Menschen haben übersteigerte Ängste, die ihr Leben in ein Gefängnis verwandeln. Hinzu kommt meist auch eine große Angst vor dem Auftreten der Angst.</p>
<p><img decoding="async" class="size-fusion-400 wp-image-372 alignleft" src="https://dev.consultaiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/ansiedad-foto-iglesias-400x220.jpg" alt="" width="400" height="220" srcset="https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/ansiedad-foto-iglesias-200x110.jpg 200w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/ansiedad-foto-iglesias-300x165.jpg 300w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/ansiedad-foto-iglesias-400x220.jpg 400w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/ansiedad-foto-iglesias-600x330.jpg 600w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/ansiedad-foto-iglesias.jpg 645w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Diese Erwartungsangst lähmt und führt oft dazu, dass es zu einem Angstanfall kommt. Bei der Entwicklung unangemessen starker Angst spielen unsere Gedanken und Phantasien eine wichtige Rolle. Wenn wir glauben, etwas sei gefährlich, dann müssen wir Angst empfinden!</p>
<p>Diese Tatsache nutzt die kognitive Verhaltenstherapie in der Angstbehandlung. In der Therapie lernen Sie, Ihre angstauslösenden Gedanken und Phantasien zu erkennen und zu kontrollieren.</p>
<p>Sie lernen, wie Sie den Teufelskreis von Angstgedanken, Angstgefühlen und körperlichen Reaktionen durchbrechen können, indem Sie Ihre Angstgedanken unter Kontrolle bringen.</p>
<p>Angststörungen können jeden betreffen. Sie sind nicht allein. Dieser Gedanke ist für viele Betroffene schon eine große Beruhigung. Genau so wichtig ist die Erkenntnis: Angst kann fast immer erfolgreich behandelt werden. Dabei beruht die Behandlung auf zwei Säulen: Medikamente und Psychotherapie. Natürlich gelingt die Heilung nicht von Heute auf Morgen. Oft ist sie langwierig und schwierig. Die Ängste haben sich über Monate im Alltagsleben „breit gemacht“. Aber durch eine Kombination von psychotherapeutischen Maßnahmen und medikamentöser Unterstützung kann häufig schon schnell eine Linderung der Symptome erreicht werden. Dabei ist die aktive Mitarbeit des Betroffenen oft ausschlaggebend.</p>
<p>So wie Sie übertriebene oder unangemessene Angst gelernt haben, können Sie diese auch wieder verlernen. Zwei Drittel aller Betroffenen können innerhalb kurzer Zeit ihre Angstgefühle überwinden.</p>
<h2>Die folgenden Schritte sind notwendig, um Angstzustände zu bekämpfen und zu überwinden.</h2>
<h3>Schritt 1</h3>
<p>Zunächst müssen Sie sich klar machen: Ihre Ängste entstehen nicht durch eine bestimmte Situation, sondern dadurch, dass Sie diese Situation als gefährlich ansehen. Es sind Ihre ängstlichen Gedanken die Sie Ihre Angst- und Panikgefühle hervorrufen.</p>
<h3>Schritt 2</h3>
<p>Dann müssen Sie herausfinden, mit welchen Gedanken Sie sich in Angst versetzen. Gewöhnlich sind es Gedanken wie: „Bestimmt wird mir das … und das … passieren. Das könnte ich nicht ertragen. Ich werde bestimmt ohnmächtig. Ich werde mich total blamieren“.</p>
<p>Bei solchen ängstlichen Gedanken müssen Sie Angst empfinden. Was könnten Sie sich stattdessen sagen? Mit welchen Worten könnten Sie sich selbst gut zureden und sich beruhigen?</p>
<p>Sie könnten sich z.B. sagen: „Ich bin sicher. Ich kann die Angst ertragen. Sie ist nur unangenehm. Meine Angst wird geringer, wenn ich mich ihr stelle.“</p>
<h3>Schritt 3</h3>
<p>Nun müssen Sie die Situationen, die Sie bisher gemieden haben, aufsuchen. D.h. Sie müssen sich der Angst stellen und erleben, dass Sie diese aushalten können. Konfrontationstherapie oder Expositionstherapie nennt man das. Sie können dieses Konfrontationstraining alleine durchführen. Leichter wird es Ihnen jedoch im Rahmen einer Therapie fallen.</p>
<p>Notieren Sie alle Situationen, vor denen Sie Angst haben, und beginnen mit der einfachsten. Wenn Sie in die Situation gehen, dann erinnern Sie sich daran, dass Sie mit der Situation und den darin aufkommenden Angstgefühlen umgehen können.</p>
<p>Sie werden zunächst Angst empfinden. Sagen Sie sich: „Ich weiß, dass meine körperlichen Symptome auftauchen werden, weil ich mir bisher erzählt habe, dass die Situation gefährlich ist. Meine Angstgefühle sind das Ergebnis meiner Gedanken. Sie werden vorübergehen. Ich kann sie ertragen, auch wenn sie unangenehm sind. Ich bleibe jetzt in der Situation, bis ich ruhiger bin.“</p>
<p><strong>Die moderne Medizin bietet heute die unterschiedlichsten Therapieformen für die verschiedensten Bedürfnisse an, so dass jeder Patient eine geeignete Behandlungsform für sich und die Bewältigung seiner Angst finden kann.</strong></p>
<p><strong>Ein Großteil der Angsterkrankungen kann heute fast vollständig geheilt werden.</strong></p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Behandlung der Depression</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jutta Wangler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2014 09:57:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Psycotherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Depression ist zwar eine häufige, dafür aber relativ gut behandelbare Erkrankung. Eine Therapie der Depression zielt auf eine Stabilisierung des Patienten in plötzlichen Belastungssituationen ab. Positives Denken und Handeln sollen unterstützt werden. Für eine erfolgreiche Behandlung können auch Psychotherapie und Medikamenteineinsatz kombiniert angewendet werden. Depressionen können normalerweise gut behandelt werden. Dafür stehen verschiedene  [ ... ]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-9 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1331.2px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-8 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-13"><h2>Eine Depression ist zwar eine häufige, dafür aber relativ gut behandelbare Erkrankung.</h2>
<p><strong>Eine Therapie der Depression zielt auf eine Stabilisierung des Patienten in plötzlichen Belastungssituationen ab.</strong></p>
<p>Positives Denken und Handeln sollen unterstützt werden. Für eine erfolgreiche Behandlung können auch Psychotherapie und Medikamenteineinsatz kombiniert angewendet werden.</p>
<p>Depressionen können normalerweise gut behandelt werden. Dafür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Man unterscheidet in vier Behandlungsstrategien:</p>
<ul>
<li>medikamentöse Behandlung</li>
<li>psychotherapeutische Behandlung</li>
<li>aktiv-abwartende Begleitung (watchful waiting)</li>
<li>Kombinationstherapie</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-fusion-400 wp-image-377" src="https://dev.consultaiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/depresion-Behandlung-MALLORCA-400x194.jpg" alt="" width="400" height="194" srcset="https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/depresion-Behandlung-MALLORCA-200x97.jpg 200w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/depresion-Behandlung-MALLORCA-300x145.jpg 300w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/depresion-Behandlung-MALLORCA-400x194.jpg 400w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/depresion-Behandlung-MALLORCA-600x290.jpg 600w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/depresion-Behandlung-MALLORCA.jpg 620w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Bei der Auswahl der richtigen Therapie, werden Schwere der Erkrankung, bisheriger Krankheitsverlauf und persönliche Wünsche des Patienten berücksichtigt. Der Nutzen und die Risiken der möglichen Therapieansätze, sollten in jedem Fall gemeinsam mit Arzt bzw. Psychotherapeuten besprochen und abgewogen werden.</p>
<p>Die Therapie zielt auf unterschiedliche Ergebnisse ab. Zunächst sollen sich die Symptome so stark vermindern, dass das seelische Gleichgewicht des Patienten wiedergefunden und der soziale und berufliche Alltag vollständig gemeistert werden kann. Außerdem soll das Risiko für einen Rückfall oder eine spätere Wiedererkrankung so weit wie möglich reduziert werden.</p>
<p>Da Patienten mit Depression häufig Schwierigkeiten haben, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und beizubehalten, konzentriert sich der dritte Aspekt der Verhaltenstherapie darauf, die sozialen Fertigkeiten der Betroffenen zu trainieren. So üben die Patienten in Kommunikationsübungen und Rollenspielen, mit anderen in Kontakt zu treten, aber auch, eigene Wünsche und Meinungen selbstsicherer zu vertreten. Am Ende der Therapie geht es dann darum, den Therapieerfolg zu stabilisieren und Strategien zu erlernen, um Rückfällen vorzubeugen bzw. beim ersten Wiederauftreten von Symptomen rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen.</p>
<h2>Abschnitte der Therapie</h2>
<p>Die Behandlung lässt sich in der Regel in drei Abschnitte einteilen:</p>
<ul>
<li>Akuttherapie</li>
<li>Erhaltungstherapie</li>
<li>Rezidivprophylaxe</li>
</ul>
<p>Die Akuttherapie zielt darauf ab, die Symptome der Depression möglichst schnell und ausgiebig zu behandeln. Die Beschwerden und Anzeichen sollen weitestgehend verschwinden.</p>
<p>Ist dieses Ziel erreicht, so kommt es als nächstes zur Erhaltungstherapie. Hier soll sich der neugewonnene Zustand des Patienten stabilisieren. Dazu wird der Patient beispielsweise circa vier bis neun Monate lang mit Medikamenten behandelt und nimmt acht bis zwölf Monate an einer Psychotherapie teil. Das Risiko eines Rückfalls kann so bedeutend gesenkt werden. Die Behandlung sollte nicht vorzeitig abgebrochen werden, wenn sich die Beschwerden vermindert haben.</p>
<p>In bestimmten Fällen ist nach einer Erhaltungstherapie auch eine Rezidivprophylaxe notwendig. Sie beugt einem erneuten Auftreten der Depression nach einer vollständigen Genesung vor. Die Behandlungszeit kann ein Jahr überschreiten. Sie ist notwendig, wenn das Risiko eines Rückfalls erhöht ist, z.B. weil ein Patient schon mehrere Rückfälle erlebt hat, in der depressiven Episode unter einer starken Beeinträchtigung gelitten hat oder eine chronische Depression vorliegt.</p>
<h2>Unser Team ist auf Depression und Angststörung spezialisiert</h2>
<p>Praktisch jede psychotherapeutische Richtung beschäftigt sich mit Depressionen und bietet ein Behandlungskonzept an. Die einzelnen Vorgehensweisen können dabei sehr unterschiedlich sein. Analysen haben gezeigt, dass kognitiv-verhaltenstherapeutische Psychotherapien anderen Therapieformen in der Wirksamkeit überlegen sind. Als wichtige Voraussetzung gilt in jeder Psychotherapie, dass Sie Vertrauen zum Therapeut haben und sich wohlfühlen.</p>
<p>Psychotherapeutische Verfahren spielen bei der Depressionsbehandlung eine wichtige Rolle, sei es als wirksame Alternative oder als Adjunkt zu medikamentösen Ansätzen, um die Rezidivgefahr zu verringern, oder auch gezielt die psychosozialen Bedingungen bzw. Auswirkungen depressiver Störungen anzugehen oder zur Prävention. Für die psychotherapeutische Behandlung depressiver Störungen sind störungsspezifische Ansätze am besten untersucht. Neben der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) liegen auch zur Interpersonellen Psychotherapie zahlreiche randomisierte, kontrollierte Studien vor.</p>
<h2>Verhaltenstherapie: der praktische Ansatz</h2>
<p>Noch immer ist die Meinung weit verbreitet, dass es bei Psychotherapie um „Wühlen in der Kindheit“ geht. Heutzutage arbeiten jedoch viele Therapeuten mit Methoden, die die aktuellen Probleme direkt anpacken, ohne in der Vergangenheit nach den Ursachen zu forschen. Bei Depressionen, Angst- oder Zwangsstörungen beispielsweise ist die kognitive Verhaltenstherapie eine sehr erfolgreiche Behandlungsform. Der Therapeut unterstützt in diesem Fall den Patienten dabei, neue Lösungen für seine Probleme zu finden. Derart werden neue Verhaltensstrategien für die Zukunft erarbeitet. Es geht im Wesentlichen darum, negative Denkmuster undVerhaltensweisen abzutrainieren.</p>
<p>Auch die Wirksamkeit der Interpersonellen Therapie (IPT) ist in mehreren wissenschaftlichen Studien belegt. Hier stehen die Beziehungen des Patienten zu anderen Menschen im Mittelpunkt der Therapie. Gleichzeitig werden bei der Behandlung schwierige Themen, die mit der Entstehung der Depression zusammenhängen können, aufgegriffen. Dies können der Verlust eines geliebten Menschen oder der Abschluss eines Lebensabschnitts (zum Beispiel das Ausscheiden aus dem Berufsleben) sein, aber auch zwischenmenschliche Konflikte oder Kontaktschwierigkeiten. Diese Themen werden in der Therapie aufgegriffen und in Rollenspielen oder durch den Ausdruck von Gefühlen bearbeitet.</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Was ist eine Depression?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jutta Wangler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2014 06:58:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Depression ist eine Erkrankung wie Diabetes, Rheuma oder ein Beinbruch. Anders als ein psychisch gesunder Mensch findet der depressiv Erkrankte nicht selbst aus dieser Störung hinaus.  Bei den meisten Betroffenen beginnt die Depression mit unspezifischen Symptomen. Sie leiden unter Konzentrationsschwierigkeiten, einem Gefühl der inneren Leere und haben Schwierigkeiten bei der Bewältigung ihrer  [ ... ]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1331.2px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-title title fusion-title-6 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-two"><h2 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:26;line-height:var(--awb-typography1-line-height);">Die Depression ist eine Erkrankung wie Diabetes, Rheuma oder ein Beinbruch. Anders als ein psychisch gesunder Mensch findet der depressiv Erkrankte nicht selbst aus dieser Störung hinaus.</h2></div><div class="fusion-text fusion-text-14"><p>Bei den meisten Betroffenen beginnt die Depression mit unspezifischen Symptomen. Sie leiden unter Konzentrationsschwierigkeiten, einem Gefühl der inneren Leere und haben Schwierigkeiten bei der Bewältigung ihrer Arbeit im Haushalt und Beruf. Sie glauben zunehmend, den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen zu sein. Diese Beschwerden haben zur Folge, dass die Betroffenen nicht mehr so leistungsfähig sind wie zuvor. Mehr und mehr entsteht bei den Betroffenen ein Gefühl der Unfähigkeit, was noch verschlimmert wird durch das ständige Kreisen ihrer Gedanken um immer gleiche Probleme.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-fusion-400 wp-image-382" src="https://dev.consultaiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/depression-870x435-1-400x200.jpg" alt="" width="400" height="200" srcset="https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/depression-870x435-1-200x100.jpg 200w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/depression-870x435-1-300x150.jpg 300w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/depression-870x435-1-400x200.jpg 400w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/depression-870x435-1-540x272.jpg 540w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/depression-870x435-1-600x300.jpg 600w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/depression-870x435-1-768x384.jpg 768w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/depression-870x435-1-800x400.jpg 800w, https://praxisiglesias.com/wp-content/uploads/2022/11/depression-870x435-1.jpg 870w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Unsere moderne Gesellschaft trägt zu der schnellen Ausbreitung von Depressionen bei. Viele Menschen werden arbeitslos, sind einsam, die Zahl der Scheidungen steigt immer weiter an und viele Menschen in unserer Gesellschaft haben keine planbare Zukunft mehr. Hinzu kommt, daß viele Kinder ohne Vater oder Mutter aufwachsen müssen. Diese Faktoren ziehen vielen Betroffenen den Boden unter den Füßen weg, sie verlieren die Zuversicht und das Vertrauen in eine für sie positive Zukunft.</p>
<p>Als erstes wird der Arzt durch eine sorgfältige Untersuchung und vor allem ein ausführliches Gespräch versuchen, eine für den Patienten maßgeschneiderte Behandlung zu finden.</p>
<p>Man grenzt bei der Behandlung einer Depression die akute von der vorbeugenden Behandlung ab.</p>
<p>Die Akutbehandlung dient der Behandlung eines aktuell vorliegenden Stimmungstiefs. Ziel ist es hier die psychischen und körperlichen Symptome möglichst schnell zu lindern, um den Patienten rasch wieder ins Alltagsleben zurückzuführen.</p>
<p>Die vorbeugende Therapie ist eine langfristige Behandlung über die Akutphase hinaus. Sie ist vor allem wichtig, wenn schon mehrere depressive Phasen vorliegen. Ziel dieser Behandlung ist es, den Betroffenen davor zu schützen nochmals in eine Depression zu fallen.</p>
<p>Die Behandlung der Depression mit Medikamenten stellt eine in vielen Fällen wirksame Methode zur Therapie dieser Erkrankung dar. Medikamente können auf die Stoffwechselstörung im Gehirn ausgleichend wirken.</p>
<h2>Depressionen bei Frauen</h2>
<p>Dass eine Depression bei Frauen wesentlich häufiger auftreten kann als bei Männern, ist seit längerem bekannt. Tatsächlich tritt bei doppelt so vielen Frauen eine Depression auf als bei Männern. Von vier Frauen erlebt eine in ihrem Leben eine Depression, bei Männern ist es nur einer von acht. Gleiches gilt für die Selbstmordrate zwischen Männern und Frauen, die an einer Depression erkrankt sind: Doppelt so viele Frauen wie Männer versuchen dies, allerdings liegt die tatsächliche Sterberate bei Männern wesentlich höher, besonders bei älteren Männern.</p>
<p>Die Ursachen für die erhöhten Erkrankungsraten bei Frauen sind noch unklar. Wieso werden wesentlich mehr Frauen depressiv als Männer es werden? Lange Zeit war klar, dass viele Frauen depressiv werden, wenn sie in die Wechseljahre kommen oder wenn ihre Menstruation ansteht. Einige Frauen bekommen eine Depression im Wochenbett, die verursacht wird durch die Hormonumstellung im Körper.</p>
<p>Daraus zog man die Lehre, dass es etwas mit den Hormonen zu tun haben müsse. Allerdings ist man in letzter Zeit von dieser einfachen Gleichung weggekommen, dass weibliche Hormone Depressionen verursachen würden. Denn tatsächlich bekommen ja nur wenige der Frauen in den oben genannten Situationen eine Depression. Wenn es also generell an den Hormonen liegen würde, müsste die Zahl wesentlich höher liegen. Zudem hat man die Frauen, bei denen Depressionen dann doch auftreten, natürlich inzwischen genauer untersucht und festgestellt, daß sie keine gravierenden Unterschiede zu den nicht-depressiven Frauen aufweisen.</p>
<p>Begleitet wird die medikamentöse Therapie durch regelmäßige Gespräche zwischen Arzt und Patient, denn es ist wichtig, dass der depressive Patient über seine Nöte, Sorgen und Ängste spricht.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ergänzend zu Medikamenten können auch andere Behandlungsmethoden zum Einsatz kommen. Nur bei den sehr leichten Formen der Depression kann sich in manchen Fällen auch der alleinige Einsatz nichtmedikamentöser Methoden als ausreichend erweisen.</strong></p>
</div></div></div></div></div>
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